05.05.2015, Fachgruppen
Fachgruppenberichte Frühling 2015

Was machen die Fachgruppen? Die Fachgruppen bearbeiten im Auftrag des Kantons aktuelle Fragen zu didaktischen und fachlichen Themen innerhalb ihres Fachgebiets. Sie sind so zusammengesetzt, dass Vertretungen aus der gesamten Schullaufbahn des Kindes am selben Fachthema arbeiten können. Die Tätigkeitsberichte bieten eine einfache Gelegenheit, die Arbeit der Fachgruppen mitzuverfolgen und sich einzubringen.
Fachgruppe Gestalten
Die Fachgruppe Gestalten mit Vertretern aus den Bereichen Bildnerisches Gestalten, Technisches Gestalten, Textiles Werken und Musik wurde im September 2014 neu konstituiert.
Das Arbeitsfeld der Fachgruppe Gestalten konzentriert sich zu Beginn vor allem auf die Kursgenerierung für die mögliche Weiterbildungen im Kanton. Neben der Sichtung von bewährten Kursangeboten versuchten die Mitglieder der Fachgruppe auch die Bedürfnisse der Lehrpersonen des Kantons abzuschätzen und brachten diese Überlegungen in die Diskussion der zukünftigen Kursauschreibungen hinein.
Konsequent will man in der Fachgruppe das Thema der Übergänge in den gestalterischen Fächer angehen. Auffallend ist, dass nur wenig Austausch zwischen den Lehrpersonen der verschiedenen Stufen stattfindet und in diesen Fächern kaum Absprachen zu Lehrmitteln, Leistungsniveaus und Leistungsansprüchen gemacht werden. Diskussions- und Informationsgefässe sollen organisiert werden, um einen nahtlosen Übergang zwischen den Schulstufen zu ermöglichen. Ebenfalls denkt man auch über gemeinsame Weiterbildungen nach, welche gleichermassen für Lehpersonen verschiedener Schulstufen attraktiv sind und somit ein automatischer Austausch passieren kann.
Die fachdidaktische Tagung "Gut gestaltete Aufgaben finden Gehör" ist bei Lehrpersonen der ganzen Zentralschweiz auf Anklang gestossen – sie wurde erfolgreich am Samstag, 25. Oktober 2014 an der Pädagogischen Hochschule Zug durchgeführt. Im Fokus stand die Frage, wie gut gestaltete Aufgaben in den Fachbereichen Musik, Bildnerisches Gestalten, Technisches und Textiles Gestalten den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler wirkungsvoll unterstützen könnten. Im Rahmen dieser Tagung konnte die Fachgruppe Gestalten näher vorgestellt werden.
Erste Konzepte zu einer Stärkung von Holkursen wurden besprochen. Man möchte noch mehr Kursangebote vor Ort, im Schulhaus und in der Gemeinde anbieten. Man erhofft sich damit eine Steigerung der Attraktivität solcher Kurse und somit auch höhere Teilnehmerzahlen. Einerseits muss bei diesen Kursen auf die Infrastruktur vor Ort eingeangen werden, wie es auch die Lehrpersonen müssen, und anderseits hat die die Weiterbildung auch teambildenden Charakter, was für die Entwicklung des Schulhausteams sehr wertvoll ist. Für die Workshopausschreibung werden zukünftig auch Themen mit allgemeinem Charakter vorgesehen, welche durch Schulleiter und Schulhausteams konkretisiert und auf die Bedürfnisse im Schulhaus und in der Gemeinde angepasst werden können Fächerübergreifender Unterricht ist ein wichtiges Thema, jedoch werden die Möglichkeiten dieser Unterrichtsform immer wieder vergessen und unterschätzt. Bereits in den aktuellen Workshops nehmen wir darum das Thema des fächerübergreifenden Unterrichts bewusst auf und weisen in verschieden Kursen auf das Potential dieser Arbeitsform hin. So wird die Musik bewusst mit M&U oder auch mit den Fächern Französisch und Englisch kombiniert.
Andreas Wiedmer, Fachgruppe Musik/Gestalten

Fachgruppe Besondere Förderung
Die Arbeit in der Fachgruppe Besondere Förderung ist in diesem Schuljahr einen wichtigen Schritt vorwärtsgekommen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Amt gemeindlicher Schule (AgS) und der Fachgruppe Besondere Förderung ist eine zentrale Aufgabe und verlangte nach mehr Klarheit und Verbindlichkeit. Die ganze Fachgruppe hat sich mit Amtsleiter, Werner Bachmann und Martina Krieg, Leiterin Schulentwicklung, getroffen, um die Aufgaben der Fachgruppe besondere Förderung klar zu beschreiben.
Die Fachgruppe arbeitet mit dem Amt für gemeindliche Schulen eng zusammen, wenn es um Fragen der besonderen Förderung geht. Als Beispiel kann hier das Thema der «Zuweisung an Werkschulen» genannt werden. Die Fachgruppe hat zusammen mit den Abteilungen Schulaufsicht und Schulentwicklung den Prozess der Zuweisung in Werkschulen genau beschrieben und aufgezeigt, wie mit den Begriffen «integriert in Regelklasse» und «Werkschule» umzugehen ist, damit in der Praxis keine Missverständnisse entstehen. Lehrlingswerkstätten und abnehmende Schulen erhalten dadurch mehr Transparenz. Das Thema wurde mit den gemeindlichen Schlüsselpersonen an einem gemeinsamen Themenabend besprochen und nachfolgend in die Gemeinden multipliziert.
Sich als Fachgruppe mit aktuellen Bildungsfragen des Kantons auseinanderzusetzen ist ein Thema der Jahresplanung. Weiter gilt es, aus der Basis die wichtigen Anliegen betreffend der Besonderen Förderung im AgS einzubringen. Wir sind froh, dass die Zusammenarbeit mit der Gruppe SHP Kanton unterstützt wird. Diese Gruppe ermöglicht einen strukturierten Kontakt mit der Basis.
Nachteilsausgleich
In der Ausarbeitung des Nachteilsausgleiches konnte die Fachgruppe die Meinung der Basis einbringen. Ende April wurde das Papier den Schlüsselpersonen vorgestellt, welche es nachher in der Gemeinde kommunizieren. Die Ausweisung des Nachteilsaugleiches müssen die Eltern bei Fachstellen einholen. Bei LRS oder Dyskalkulie ist der Schulpsychologische Dienst die Fachstelle in Zusammenarbeit mit der Logopädin.
Rolle SHP
Den Auftrag die Rolle der SHP anhand der Orientierungshilfe der Richtlinien besondere Förderung in SHP Teams der Gemeinden vorzustellen, war für die Fachgruppe ein Glücksfall. Durch den Besuch wurde die Fachgruppe an der Basis bekannt. Mich beeindruckte es ausserordentlich, die verschiedenen sehr gut funktionierenden Teams zu besuchen. Diese sind auch sehr unterschiedlich, das kleinste Team sind 4 Personen und das Grösste 45. Erfreulich ist die Tatsache, dass viele Punkte der Aufgaben der SHP sehr gut umgesetzt sind ( 8 von 10 Punkten ) und die Zusammenarbeit mit den Klassenlehrpersonen eine Selbstverständlichkeit geworden ist. Die genaue Auswertung und verschiedene Anregungen zur Unterstützung der SHP werden im Juni den Rektoren vorgestellt.
Lehrplan 21
Die Einführung der Lehrplans 21 ist erst in den nächsten Jahren geplant. Die Gruppe setzt sich mit Fragen der Besonderen Förderung erst im nächsten Jahre genauer auseinander.
LWB und Lehrmittel
Danke für die Anregungen für Kurse der LWB und die Eingaben von neuen Lehrmitteln. In guter Zusammenarbeit mit Frau Luzia Durrer der PHZ konnte ein interessantes Programm zusammengestellt werden.
Vervollständigung der Fachgruppe
Für das nächste Jahr ist es wichtig, dass die Therapeutinnen der Logopädie und der Psychomotorik wieder vertreten sind. Es hat sich beim Bearbeiten des Nachteilsausgleichs gezeigt, dass es wichtig ist, dass die Therapeuten gut in der Gruppe verankert werden können.
In eigener Sache
Da ich im nächsten Schuljahr intern die Stelle wechsle und wieder an der Tagesschule arbeiten kann, muss ich die Leitung abgeben. Es wird eine neue Fachgruppenleitung gesucht. Die Arbeit hat mir sehr gefallen und die Fachgruppe mit der Basis zu verbinden war eine sehr spannende Herausforderung. Den Einblick in die verschiedenen SHP Team war sehr bereichernd. Ein Teil der Fachgruppen zu sein und die hohe Professionalität zu sehen in der Zusammenarbeit mit dem AgS hat meinen Horizont sehr erweitert. Darum allen ein herzliches Dankeschön!
Veronika Bossard, Fachgruppe Besondere Förderung
Fachgruppe Deutsch
Einblicken – ausblicken ... Richtig, eines dieser Verben gibt es nicht oder noch nicht im Duden. Trotzdem tun wir es, einen Einblick in unsere Arbeit der Fachgruppe Deutsch geben.
Unsere Sitzungen wie auch die Tätigkeiten dazwischen waren gefüllt mit den Fragen, wie Kinder richtig schreiben lernen, wie sie Grammatik verstehen und ob der Lehrplan 21 darauf Antwort gibt. Der Besuch der sims Tagung in Zürich wie auch der Didacta in Basel oder Tagungen zum Lehrplan 21 regten die Diskussionen an, die uns zu Vorschlägen für Weiterbildungskurse und Lehrmitteln führten.
Beim Ausblicken stellen wir fest, dass die Weiterbildungskurse, Lehrmittel und der Lehrplan 21 weiterhin unsere Begleiter sein werden. Gerne beschäftigen wir uns auch mit Anliegen von Lehrpersonen: Welche Deutschkompetenzen und Inhalte kann eine weiterführende Schule von einem Jugendlichen nach 8 Schuljahren erwarten oder wie können Beurteilungen in den Kompetenzen im Fach Deutsch gestaltet werden. Vielleicht liegt auch dir ein Thema am Herzen? Teile es uns mit! c.gander@oberaegeri.educanet2.ch
Christine Gander, Fachgruppe Deutsch
Fachgruppe Fremdsprachen
Die Gruppe hat sich dieses Jahr zum Ziel genommen, die Beurteilung der Schriftlichkeit bzw. des Lernwortschatzes auf der Primarstufe etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Es fällt auf, dass sehr viele Lehrpersonen grossen Wert auf die Rechtschreibung legen und diese auch überdurchschnittlich häufig testen. Dieser Entwicklung, welche nicht dem Lehrplan der Fremdsprachen entspricht, möchte die Gruppe mit einem Schreiben und einer Aufgabensammlung entgegenwirken. In dieser Sammlung wird aufgezeigt, dass der Lernwortschatz in allen Fertigkeiten getestet werden kann und die Rechtschreibung nicht im Vordergrund stehen sollte. Wir hoffen, dass die Lehrpersonen unser Anliegen und die Sammlung als Bereicherung ihres Unterrichtes annehmen.
Als weiteren Schwerpunkt hat sich die Fachgruppe mit der Nahtstelle Sek1-Sek2 auseinandergesetzt. Dazu hat sie eine Lehrperson des KBZ (Kaufmännisches Berufszentrum) an eine Sitzung eingeladen und erfahren, wie der Umgang mit Fremdsprachen an dieser weiterführenden Schule funktioniert.
Während die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler weiterhin beide Fremdsprachen im Stundenplan haben, wird im Profil E nur noch Englisch unterrichtet. Grundsätzlich sind die Schülerinnen und Schüler motiviert, Englisch zu lernen, Französisch ist leider unbeliebt und man spürt wenig Einsatzbereitschaft für diese Sprache.
Sibylle Domeisen, Fachgruppe Fremdsprachen
Fachgruppe ICT OSKIN
Im Zentrum unserer Fachgruppenarbeit steht das Projekt zur Erarbeitung von „Medien- und ICT-Empfehlungen für die gemeindlichen Schulen im Kanton Zug. Diese Empfehlungen lösen das ICT Konzept 2000 für die Integration von Informations- und Kommunikationshilfsmitteln an der Primarschule ab. Das neue Konzept nimmt Stellung zur Ausstattung, zur ICT-Infrastruktur sowie zum Einsatz und zur Thematisierung von ICT und Medien im Unterricht und in der Schulorganisation. Es richtet sich an operative sowie strategische Schulleitungen, gemeindliche Verantwortliche ICT, Animatorinnen und Animatoren und Lehrpersonen. Aufgrund dieser Empfehlungen können Schulleitungen ihre Konzepte und Strategien und somit ihre Investitionen und den Weiterbildungsbedarf der Lehrpersonen für die nächsten Jahre abschätzen. Die Lehrpersonen wissen, welche Kompetenzen für einen effektiven Unterricht und im Umgang mit Medien erforderlich sind. Weiter werden die Entwicklungen in den Schulen, insbesondere die Umsetzung des Lehrplans 21 und die Neugestaltung des 9. Schuljahres berücksichtigt.
Die Fachgruppe wird begleitet durch Thomas Stierli, Bereichsleiter Weiterbildung und Nachdiplomstudien im Bereich Medienbildung, PH Zürich. Er unterstützt als externer Berater die Arbeit der Fachgruppe aus wissenschaftlicher Sicht.
Im vergangenen November trafen sich die ICT-Fachgruppe OSKIN und Thomas Stierli im Rahmen der SPKZ mit den Schulpräsidenten und Rektoren in Rotkreuz. Gemeinsam wurden inhaltliche Themen eines pädagogischen ICT-Konzepts vorgestellt und diskutiert, sowie gemeinsame Bedürfnisse analysiert. Seitens der Fachgruppe wurden Strategien bezüglich ICT der Zukunft aufgezeigt.
Am 14. Januar 2015 erfolgte der Kaderkurs der ICT- Animatorinnen und Animatoren an der pädagogischen Hochschule Zug zum Thema „Informatische Bildung". Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger, Institut für Medien und Schule, PHSZ, eröffnete die Tagung mit einem Inputreferat. Er zeigte auf, dass nicht nur im Lehrplan 21 Informatik neu als verbindliches Thema für die Volksschule definiert ist. Auch in anderen Ländern (England, Estland, USA) nehmen die Initiativen zu, Informatik in die Schule zu bringen. Eindrücklich vermittelte er einen Überblick über die aktuelle Diskussion, was unter Informatik in der Volksschule zu verstehen ist und weshalb Informatik zur Allgemeinbildung in der Volksschule gehört.
Dr. Michael Hielscher, Institut für Medien und Schule PHSZ, zeigte im Anschluss eine Vielfalt und einen umfassenden und wertvollen Überblick über verschiedene Lernumgebungen für den Einstieg ins Programmieren.
Die darauffolgenden Workshops (die Minibiber, We Do, Scratch, Primalogo, Robotics mit Roborobo und Lego Mindstorms) erlaubten den Kursteilnehmerinnen und Teilnehmern im Sinne einer Best-Practice-Erfahrung mit den Lernumgebungen zu erlangen. Die sehr positiven Rückmeldungen der Animatorinnen Animatoren zeugten von einer spannenden Auseinandersetzung mit einer neuen Thematik.
Urs Aregger, Fachgruppe ICT OSKIN

Fachgruppe Mathematik
Ein jährlicher Schwerpunkt der Fachgruppe Mathematik ist das Erstellen eines attraktiven Weiterbildungsangebots, das den Lehrpersonen Impulse zur Weiterentwicklung ihres Unterrichts bieten soll. Mit dem vielseitigen Angebot unter Berücksichtigung der beiden Schwerpunkte, Kompetenzorientierung und eigenverantwortlichem Lernen im Kursprogramm 2015/16, scheint uns dies im Fachbereich Mathematik gelungen zu sein. Unsere Fachgruppe hat sich aber auch zum Ziel gesetzt, ein längerfristiges Konzept für die Weiterbildung im Fachbereich Mathematik zusammen mit der PH Zug und W&B zu erstellen. In einem ersten Treffen Ende Januar sind die verschiedenen Anliegen aufgenommen worden. Anfangs April fand nun eine erste Arbeitssitzung mit Vertretern der verschiedenen Interessengruppen statt. Diese konzeptionelle Arbeit wird im kommenden Schuljahr fortgesetzt.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt in diesem und den kommenden Jahren ist die Einführung des neuen Mathematiklehrmittels auf der Oberstufe. Nach einer Informationsveranstaltung zu den beiden Lehrmitteln (Mathbuch, Klett & Schulverlag plus; Mathematik 1 – 3, Zürcher Lehrmittelverlag) anfangs September hatten die einzelnen Gemeinden die Möglichkeit, die beiden Lehrmittel zu sichten, zu erproben und sich bis Mitte Dezember für das eine oder andere Lehrmittel zu entscheiden. Die Möglichkeit einer gemeindeinternen Wahlmöglichkeit wurde auf Grund der geringen Grösse des Kantons Zug teilweise kritisiert. Lieber hätte man sich von Seite des Ausschusses Lehrmittel einen klaren Entscheid zu Gunsten des einen oder anderen Lehrmittels gewünscht. Da sich schliesslich 10 von 11 Gemeinden für das Lehrmittel des Zürcher Lehrmittelverlags entschieden, wird dieses künftig das obligatorische Lehrmittel für die Oberstufe im Kanton Zug. Es löst somit das in die Jahre gekommen SABE-Lehrmittel schrittweise ab. Als Konsequenz aus diesem Vorgehen wurde in der Rektorenkonferenz vom 6. November 2014 entschieden, dass es künftig für neue Lehrmittel kein Wahlpflicht-Obligatorium mehr geben wird.
Die Weiterbildungsveranstaltung für die Einführung des Lehrmittels besteht pro Band und Schuljahr aus drei Modulen. Start mit Modul 1 für Mathematik 1 ist am Donnerstag, 28. Mai, 17.30 – 20.30 Uhr. Anmeldeschluss: 15. Mai 2015.
Die kritische Sichtung des Lehrmittelverzeichnisses war ebenfalls eine Aufgabe der Fachgruppe. Wir entschieden, dass künftig das Lehrmittel „Mathematik für die Primarschule, Band 5 & 6" (Cornelsen-Verlag) vom Kanton nicht mehr neu angeschafft wird, es folglich also nur noch geliefert werden kann, solange der Bestand noch ausreichend ist. Die Fachgruppe Mathematik ermuntert alle Lehrpersonen der Mittelstufe II mit dem Schweizer Zahlenbuch zu arbeiten.
Speziell erwähnen möchte ich die beiden neuen, ergänzenden Lehrmittel für die Sek I. Das Lehrmittel „Mathematik in eigenen Worten" zeigt anhand von Beispielen, wie mit Hilfe von geschriebenen Lern- und Denkwegen sowohl mathematische Einsichten wie auch das Selbstvertrauen der Lernenden gefördert werden kann. Das Lehrmittel „Mathematische Beurteilungsumgebungen, Band 1 – 3" unterstützt Lehrpersonen im kompetenzorientierten Beurteilen und Fördern.
In Zusammenarbeit mit den anderen Fachgruppenleitenden ist das Evaluationstool Levanto so ergänzt oder angepasst worden (z.B. einheitliche Gewichtung der einzelnen Beurteilungskriterien; Fokus auf Kompetenzorientierung hinsichtlich LP 21), dass die Evaluation von neuen Lehrmitteln künftig einfacher und einheitlicher werden soll.
Eine weitere Aufgabe, welche uns mit der Einführung des Langzeitgymnasiums in Menzingen sicherlich auch in den kommenden Jahren noch beschäftigen wird, ist die stoffliche Absprache beim Übergang von der Sek I zum Kurzzeitgymnasium. Ein erstes Gespräch mit der Fachgruppenleitung Mathematik des KSM hat bereits stattgefunden. Ein regelmässiger Austausch soll sicherstellen, dass allfällige Schwierigkeiten frühzeitig erkannt und angegangen werden können.
Matthias Hasler, Fachgruppe Mathematik
Fachgruppe Natur-Mensch-Gesellschaft
Die Fachgruppe NMG ist in diesem Schuljahr wiederum mit spannenden Arbeitsschwerpunkten unterwegs. Nachdem wir für das vielfältige Kursangebot im soeben erschienenen Kursprogramm einen grossen Beitrag leisteten, haben wir in Stufengruppen weiter gearbeitet. Die Vertreter der Primarstufe setzten sich gemeinsam mit Othmar Langenegger über die Neugestaltung der Zuger Schulkarte auseinander.
Die Vertreter der Sek I und II haben sich intensiv mit der Schnittstelle im Bereich der Naturlehre zwischen der Oberstufe und dem Kurzzeitgymnasium befasst. Die Ergebnisse stellen wir am 11. Juni 2015 interessierten Lehrpersonen vor und diskutieren die daraus resultierenden fachlichen Schwerpunkte in der Naturlehre auf der Sek I.
Nun steht die Auseinandersetzung mit Fragen rund um die Einführung des Lehrplans 21 insbesondere zur Stundentafel an. Auf diese wichtige Mitwirkung freuen wir.
Gerne benutze ich diese Gelegenheit, Lehrpersonen der Kindergarten- oder Unterstufe sowie der Mittelstufe 2 für die Mitarbeit zu gewinnen. Bei Interesse ist man herzlich eingeladen, an einer Sitzung teilzunehmen und dann endgültig zu entscheiden. Für weitere Fragen, meldet man sich bei der Leiterin der Fachgruppe NMG: maria.schmid@schule.menzingen.ch
Maria Schmid, Fachgruppe NMG