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05.11.2026, Kurzinfo

Informatikstrategie kantonale Schulen 2027 – 2030

Digitale Transformation

Kern der neuen Informatikstrategie ist die digitale Transformation, die Unterricht und Schulverwaltung grundlegend verändert.

Informatikstrategie kantonale Schulen 2027–2030

Die Informatikstrategie kantonale Schulen 2027–2030 (ISKS) wurde vom Lenkungsausschuss IT (Informationstechnologie) kantonale Schulen erarbeitet und am 5. März 2026 einstimmig beschlossen. Der Regierungsrat hat sie am 5. Mai 2026 genehmigt. Am 28. Oktober 2026 hat der Lenkungsausschuss IT kantonale Schulen die ersten Arbeitspakete festgelegt. Kern ist die digitale Transformation, die Unterricht und Schulverwaltung grundlegend verändert. Die kantonalen Schulen sollen deren Chancen nutzen und eine Vorreiterrolle übernehmen, angeführt durch die Schulleitungen. Massstab des Erfolgs bleiben die gesellschaftliche Reife und der Erfolg der Lernenden in Beruf und Studium.

Vision
Bis 2030 sind die kantonalen Schulen Zug Vorreiter für eine pädagogisch wirksame digitale Transformation in der Schweizer Bildungslandschaft. Digitale Technologien werden gezielt für individualisiertes Lernen, Chancengerechtigkeit und die 4K-Kompetenzen eingesetzt (kritisches Denken und Problemlösen, Kommunikation, Kooperation, Kreativität und Innovation).

Vier Leitlinien

  1. Digitale Bildung stärkt Menschen: Die Schule bleibt ein sozialer Raum des Miteinanders. Digitale Werkzeuge sind keine Ersatztechnologien, sondern erweitern pädagogische Handlungsspielräume, mit Fokus auf Chancengerechtigkeit, Integration und Barrierefreiheit.
  2. Digitale Transformation ist Schulentwicklung: Sie liegt in der Führungsverantwortung der Schulleitung. Die Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden wird systematisch gefördert; Informationssicherheit und Datenschutz haben hohe Priorität.
  3. Gemeinsam gestalten: Die Schulen nutzen Synergien und teilen Erfahrungen. Ein gemeinsamer IT-Finanzrahmen wird über Kennzahlen gesteuert.
  4. Schlanke Infrastruktur: Der interne Support ist gewährleistet, der technische Betrieb kann zentralisiert oder extern erfolgen. Basis ist «Bring Your Own Device»; in den Untergymnasien werden Notebooks zur Verfügung gestellt.

Ziele 2030
Die digitalen Möglichkeiten verbessern die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und führen zu mehr Tiefe beim Lernen. Die Schulleitungen gewinnen die Menschen an ihren Schulen für die Transformation. Die Volkswirtschaftsdirektion und die Direktion für Bildung und Kultur sind Schnittstelle zu Politik und Öffentlichkeit.

Ressourcen
Für das ambitionierte Vorhaben braucht es eine Stelle «Koordination Digitale Transformation kantonale Schulen», die mit dem IT-Budget 2027 beantragt wird. Dieser Person obliegt u. a. die Leitung der schulübergreifenden pädagogischen ICT-Kommission (PIK), wo die gemeinsamen Themen zusammenlaufen, koordiniert und bearbeitet werden. Ansonsten erfolgt die Umsetzung grossmehrheitlich mit bestehendem Personal und mit budgetierten Mitteln.

Roadmap
Die Strategie beschreibt fünf strategische Initiativen: Neuorganisation der Gremien samt Koordinationsstelle; Schulverwaltungssoftware SchulNetz (Weiterbetrieb oder Ablösung); Datennutzung, Informationssicherheit und Datenschutz; Unterricht mit innovativen Methoden und künstlicher Intelligenz; künstliche Intelligenz für Schulführung und -verwaltung.