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02.09.2026, Kurzinfo

Update Bildungspolitik - Juni bis August 2026

1709-Oberwil-Andreas-Busslinger

Logbuch der Zuger Bildungspolitik.

Hitze
Nach der Hitze ist vor der Hitze: Das Amt für Mittelschulen und Hochschulen (AMH) wird gemeinsam mit den kantonalen Mittelschulen eine Auslegeordnung zur Hitzethematik vornehmen und eine IST-/SOLL-Beurteilung erarbeiten. 

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Kantonsrat
Sitzung vom 27.8.26
Geschäfte mit Bezug Bildung

Aus Zeitgründen konnte die (Link:) Interpellation der ALG betreffend Anpassung des Unterrichtsbeginns nicht behandelt werden.

Der Kantonsrat nahm den Zwischenbericht zu den per Ende März fälligen Vorstössen zur Kenntnis; die Liste enthielt keine Vorstösse mit Bezug zur Direktion für Bildung und Kultur. 

Im Rahmen der Politwoche besuchten vier Klassen der Kantonsschule Menzingen (KSM) den Kantonsrat. Begleitet wurden sie von den Lehrpersonen Arno Burkart und Valentin Hilfiker.

Doppelsitzung vom 1./2.7.26

Der Kantonsrat hat die bildungspolitische Diskussion zum Frühfranzösisch vorläufig abgeschlossen. Das (Link:) Postulat Letter et al. zur Verbesserung des Frühfranzösisch wurde gemäss Antrag des Regierungsrats einstimmig für erheblich erklärt und gleichzeitig als erledigt abgeschrieben. Das (Link:) Postulat Hausheer et al. zur Abschaffung des Frühfranzösisch wurde mit 49 zu 25 Stimmen für nicht erheblich erklärt. Damit hält der Kanton Zug vorerst am heutigen Modell fest und fokussiert auf Verbesserungen im bestehenden System. 

Der Kantonsrat hat die zweite Lesung für das (Link:) Darlehen für die Schulraumerweiterung der International School of Zug and Luzern (ISZL) mit 41 zu 28 Stimmen gutgeheissen. Ein von der ALG beantragtes Behördenreferendum scheiterte mit 22 Stimmen am erforderlichen Quorum von 27 Stimmen. [Mittlerweile steht auch fest, dass gegen den Beschluss kein Referendum ergriffen wird - LuF.]

Der Geschäftsbericht 2025 wurde nach einer insgesamt unaufgeregten Beratung sämtlicher Direktionen genehmigt. Verschiedentlich wurden Regierung und Verwaltung für ihre Arbeit gewürdigt. Im Zusammenhang mit dem Kunsthaus Zug wurde seitens der Staatswirtschaftskommission die Frage nach einem möglichen Reputationsschaden aufgeworfen. Der Regierungsrat verwies darauf, dass sich die Situation im Vorstand stabilisiert habe und die Zusammenarbeit mit dem neu zusammengesetzten Gremium gut angelaufen sei. 

Ebenfalls zu Gast im Kantonsrat waren zwölf Schülerinnen und Schüler der Fachmittelschule Zug zusammen mit ihrem Lehrer Andreas Föhn.

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Bildungsrat
Sitzung vom 24.6.26

Der Bildungsrat setzte sich mit dem kirchlichen Religionsunterricht auseinander. Dieser erscheint für viele Schülerinnen und Schüler als schulisches Angebot, untersteht jedoch nicht der Aufsicht der Schulen. Um die Transparenz zu erhöhen, soll die jährliche Berichterstattung der Kirchen mit einem Fragenkatalog präzisiert werden, insbesondere zu Fragen der Aufsicht und Verantwortung.

Der Leiter AMH informiert den BIRA über die Arbeiten zur Umsetzung der Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität (WEGM) an den Zuger Gymnasien. Diese verlaufen plangemäss. Grundlage bilden das neue Maturitätsanerkennungsreglement (MAR) sowie der Rahmenlehrplan. Trotz begrenztem Spielraum sollen die Schulen ihre Profile weiterentwickeln können.

Der Bildungsrat diskutierte den Stand der kantonalen Leistungstests gemäss (Link:) Gegenvorschlag zur  Gesetzesinitiative für einen prüfungsfreien Übertritt. Im Vordergrund stehen eine hohe Vergleichbarkeit der Ergebnisse sowie eine praxistaugliche Umsetzung. Ergänzend sollen formative Elemente geprüft werden. Die Fachgruppe Leistungstests wird bis Ende Jahr Umsetzungsempfehlungen vorlegen.

Der Bericht zum Übertrittsverfahren 2026 wurde zur Kenntnis genommen. Die Zuweisungen in die Sek steigen, ins Gymnasium leicht rückläufig. Künftig soll der Zusammenhang von Vornoten und Zuweisungen auch analysiert werden.

Im Januar 2027 wird der BIRA für die neue Legislatur gewählt. Da sich der BIRA gemäss den Kräfteverhältnissen im Kantonsrat zusammensetzt (Kantonsratsproporz) und der BIRA, werden die Mitglieder des Bildungsrats gebeten, ihre persönliche Planungen frühzeitig mit ihren Parteien abzusprechen.

Am 17. September 2026 präsentieren die Zuger Berufsfachschulen und Mittelschulen in der Aula der Kantonsschule Zug digitale Unterrichtsprojekte der Sekundarstufe II. Der Anlass bietet dem ebenfalls eingeladenen Bildungsrat Gelegenheit, sich mit der digitalen Weiterentwicklung der Anschlussstufen der Volksschule auseinanderzusetzen.

Sitzung vom 3.6.26
Der Bildungsrat hat einen ersten Entwurf der Umsetzungstabelle zu den (Link:) strategischen Entwicklungslinien der Zuger Volksschulen 2027–2030 beraten. Die Übersicht vereint bewusst Massnahmen von Gemeinden, Direktion für Bildung und Kultur sowie Amt für gemeindliche Schulen, um einen ganzheitlichen Überblick zu ermöglichen. Die Schwerpunkte liegen bei der Weiterentwicklung der Kulturtechniken und Zukunftskompetenzen, der Chancengerechtigkeit, der Schulqualität, der Zusammenarbeit mit Eltern und Betreuungseinrichtungen sowie der Resilienzförderung. Vorgesehen sind unter anderem kantonale Leistungstests, der Ausbau der frühen Deutschförderung, die Weiterentwicklung der Sonderpädagogik, ein datenbasiertes Bildungsmonitoring sowie Massnahmen zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die Arbeiten an der Umsetzungstabelle werden im November gemeinsam mit den Zuger Schulpräsidentinnen und Schulpräsidenten abgeschlossen.

Der Bildungsrat nahm die Jahresberichte der katholischen und reformierten Kirche zur Kenntnis. Thematisiert wurden die Zusammenarbeit mit den Schulen, die Stellung des Religionsunterrichts sowie aktuelle Herausforderungen. Besonders dort, wo Religionslehrpersonen gut in das Schulleben integriert sind, wird die Zusammenarbeit als gewinnbringend beurteilt. Gleichzeitig stellen Verhaltensauffälligkeiten und datenschutzrechtliche Fragestellungen beide Seiten vor Herausforderungen.

Der Kantonsbericht zu den Ergebnissen aus dem Leistungstest Check P4 sollen Ende August vorliegen. Der Bericht wird im September publiziert.

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Schulkommission der Mittelschulen
Sitzung vom 25.6.26

Die Schulkommission hat die Stundentafel sowie die Lehrpläne für das Langzeitgymnasium des Instituts Montana Zugerberg im Hinblick auf die Einführung von MAR/MAV 2023 per Schuljahr 2026/27 beraten und einstimmig genehmigt. Der Lehrplan Bildende Kunst wird vom Institut Montana nachgereicht und an einer der nächsten Sitzungen behandelt.

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Pädagogische Hochschule Zug
Erste Abschlüsse in Schulischer Heilpädagogik

44 Absolventinnen und Absolventen haben an der Pädagogischen Hochschule Zug erstmals den Master in Schulischer Heilpädagogik abgeschlossen. Der vor drei Jahren gestartete Studiengang leistet einen wichtigen Beitrag, um dem steigenden Bedarf an qualifizierten Fachpersonen an den Zuger Schulen zu begegnen.  Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen stärken die Schulen und tragen dazu bei, Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsbedürfnissen gezielt zu fördern.

Bildungsdirektor Stephan Schleiss, der sich als Präsident des Hochschulrats sehr für diesen neuen Lehrgang eingesetzt hat, hat dem ersten Abschlussjahrgang bereits an der Diplomfeier gratuliert, und wir schliessen uns gerne an!

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Medien (Auswahl, u. U. hinter Bezahlschranke)

Reden und Beiträge von Regierungsrat Stephan Schleiss werden neu auf seiner Regierungsratsseite beim Kanton Zug publiziert. Mit diesem Link geht es zur Zusammenstellung.