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30.11.2016, Kurzinfo

Update Bildungspolitik — November 2016

1709-Oberwil-Andreas-Busslinger

Aktuelle Einblicke in die Zuger Bildungspolitik: Das Update berichtet über politische Entscheide, Schulentwicklung und laufende Bildungsprojekte.

Stimmvolk

Am 27.11.16 wurden die Gesetzesänderungen zum Zuger Entlastungsprogramm abgelehnt. Die folgenden Massnahmen aus dem Schulbereich waren Gegenstand des Pakets:

  • Erhöhung Klassen-​ und Kursgrössen an den kantonalen Mittelschulen
  • Teilweiser Verzicht auf Altersentlastung bei den Lehrpersonen der kantonalen Schulen (Berufsfachschulen und Mittelschulen)
  • Reduktion Unterstützung Privatschulen pro Zuger Schulkind
  • Streichung Kantonsbeitrag an Beratungsstelle für Lehrpersonen und Schulleitende

2018 hätten damit Einsparungen in der Höhe von rund 3.8 Mio. Franken erzielt werden sollen. Bis im Frühjahr 2017 wird der Regierungsrat ein neues Massnahmenpaket in die politische Debatte einbringen (Projekt "Finanzen 2019").

Kantonsrat 
Sitzung vom 24.11.16

Trakt. 5: KRB Integrationsklassen in 2. Lesung beraten. Es wurden auf die zweite Lesung keine Anträge eingereicht. Schlussabstimmung: 67 Ja, 0 Nein. Referendumsfrist von 60 Tagen beginnt am 2.12.16 und läuft bis 31.1.17. An der Sitzung: Votum Stephan Schleiss zu den offenen Fragen (Verlässlichkeit IBA-​Angebot auf Stufe Sek I, keine Spezialfinanzierung für den Kindergarten). Antrag Nichtabschreibung des Postulats (weil Teil IBA noch nicht umgesetzt) wurde mit 11:61 Stimmen abgelehnt. Der Beschluss tritt rückwirkend in Kraft. Die Direktion für Bildung und Kultur ist für die Umsetzung zuständig.

Regierungsrat

Wahl von Stephan Schleiss als Nachfolger von Dr. Paul Twerenbold in den Stiftungsrat des ALIMENTARIUMS von Nestlé per GV 2017 genehmigt.

EDK/D-EDK

Wahl EDK-​Präsidium: Silvia Steiner ZH
Wahl D-EDK Präsidium: Stephan Schleiss ZG (ab 1.1.17), Sekretär bleibt Paul Roth (GS TG).
Umsetzung der harmonisierten Lehrpläne und die Konzeption der künftigen Rolle und Ausgestaltung der D-EDK sind Kernthemen seiner Amtszeit (2+2 Jahre).

Bildungsrat

17.11.16 Visitation in Walchwil, Themen u. a.: Altersdurchmischtes Lernen / strukturelle Lösungen einer kleinen Schule; Projekt «Sek I plus», Integrierte Oberstufe, Diskussion Entscheid Bildungsrat, das Projekt auf 9. SJ zu beschränken und an den Schularten festzuhalten.

«Erarbeiten von strategischen Entwicklungslinien für die Zuger Volksschulen»: Am 11.11.16 Teilnahme Bildungsrat an SPKZ-​REKO-DBK-Treffen in Cham. Spiegelung des Visionsentwurfs von Bildungsrat und einer Delegation SPKZ an der operativen Ebene (REKO), inkl. Besprechung Visionsentwurf der operativen Ebene. Rückmeldungen fliessen in die Abschlussarbeiten an der Vision ein. Danach: Ableitung strategischer Entwicklungslinien aus der Vision (bis Ende 2016), Entwicklung ausgewählter Massnahmen (Motto: weniger ist mehr) bis im Frühjahr 2017 und in Zusammenarbeit Bildungsrat / Schulpräsidentenkonferenz. Inhaltliche Kommunikation folgt danach.

Allg. wurde Teilnahme des Bildungsrats am Treffen begrüsst. Anliegen, Berichterstattung an den Bildungsrat zu reduzieren, wurde aufgenommen. Für den Bildungsrat ist diese Berichterstattung wichtig, man ist aber sehr offen für einen Antrag seitens Schulpräsidentenkonferenz.

 

Schulkommission der kantonalen Mittelschulen

Berichterstattung der Qualitäts-​Beauftragten: Die Berichte der Q-​Beauftragten zeigen, dass die Elemente des Rahmenkonzepts QE mittlerweile gut installiert und mit dem Schulgeschehen verknüpft sind. An der KSZ ist ein neues Gefäss, ein «Q-Rat», in Planung. An der KSM wurden im Berichtsjahr verschiedene Evaluationen durchgeführt. Das Thema «Evaluationen» wird Schwerpunkt einer kommenden Sitzung der Schulkommission sein. Die FMS wird – nach Implementierung aller Elemente des Rahmenkonzepts – den Q-​Fokus auf den Unterrichtsprozess legen.

Kantonsschule Menzingen: Bericht zu bisherigen Erfahrungen mit dem Langzeitgymnasium:
Die Ergebnisse einer Befragung zeigen, dass das LZG in Menzingen erfolgreich gestartet ist und die Integration des neuen Ausbildungsgangs in die Schule sehr gut verläuft.

 

Hochschulrat

Studienplatzbeschränkung: Die PH Zug möchte für den Fall gerüstet sein, dass sie Studierende abweisen kann, sollte dies - als ultima ratio - aus organisatorischen Gründen notwendig werden. Der HSR ist mit dem vorgeschlagenen Verfahren einverstanden, womit ein entsprechender Antrag beim hierfür zuständigen Regierungsrat gestellt werden kann.

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